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Was ist bzw. was macht ein Neurologe ?
Was erwartet Sie bei einer neurologischen Untersuchung ?

Weiterführende Untersuchungen in der Neurologie

Elektroneurografie (NLG)
Elektromyografie (EMG)
Elektroencephalografie (EEG)
Dopplersonografie
Evozierte Potenziale (VEP, AEP, SEP)
Liquorpunktion

Aktuelles Wissen

Aktuelles Wissen: Schwindel
Aktuelles Wissen: Kopfschmerz
Aktuelles Wissen: Ischias
Aktuelles Wissen: Tremor = Zittern
Aktuelles Wissen: Schlafstörung
Aktuelles Wissen: Tinnitus = Ohrgeräusch
Aktuelles Wissen: Boxen
Aktuelles Wissen: Schlaganfall
Aktuelles Wissen: Multiple Sklerose
Aktuelles Wissen: Epilepsie
Aktuelles Wissen: Gedächtnisstörung und Demenz
Aktuelles Wissen: Verhaltensstörungen bei Demenz

Der interessante Fall

Fall 1: Immer wieder auftretende, einseitige Kopfschmerzen
Fall 2: Regelmäßig nachts auftretendes Taubheitsgefühl und Schmerzen einer Hand
Fall 3: Zunehmendes Zittern beider Hände
Fall 4: Täglicher Kopfschmerz mit regelmäßiger Schmerzmittel-Einnahme
Fall 5: Wiederholtes Drehgefühl mit Schwindel beim Hinlegen oder Aufrichten
Fall 6: Erst aufgetretene Gesichtsfeldeinschränkung, dann Sprachstörung, dann Kopfschmerz
Fall 7: Einseitige Gesichtslähmung
Fall 8: Großflächige Gefühlsstörung am Oberschenkel
Fall 9: Häufige nächtliche Wadenkrämpfe
Fall 10: Brennen an den Fußsohlen
Fall 11: Abendlicher Bewegungsdrang der Beine.
Fall 12: Anhaltendes Taubheitsgefühl von Ringfinger und kleinem Finger
Fall 13: Nächtliches Schreien, Schlagen, Treten.
Fall 14: Immer wieder auftretende Rückenschmerzen
Fall 15: Nächtliche Bewusstlosigkeit
Fall 16: Schwindel bei Zurücklegen des Kopfes

 

 

Für die Rubrik "Der interessante Fall" unseres NeuroBlogs haben wir aus unserem Praxisalltag Fälle heraus gegriffen, die einerseits exemplarisch zeigen sollen, womit wir uns vor allem im Fach Neurologie befassen.
Gleichzeitig sollen Ihnen die Fälle anschaulich wissenswerte Informationen zu Gesundheitsthemen aus unseren Fachgebieten vermitteln.

Fall 1: Immer wieder auftretende, einseitige Kopfschmerzen
Fall 2: Regelmäßig nachts auftretendes Taubheitsgefühl und Schmerzen einer Hand
Fall 3: Zunehmendes Zittern beider Hände
Fall 4: Täglicher Kopfschmerz mit regelmäßiger Schmerzmittel-Einnahme
Fall 5: Wiederholtes Drehgefühl mit Schwindel beim Hinlegen oder Aufrichten
Fall 6: Erst aufgetretene Gesichtsfeldeinschränkung, dann Sprachstörung, dann Kopfschmerz
Fall 7: Einseitige Gesichtslähmung
Fall 8: Großflächige Gefühlsstörung am Oberschenkel
Fall 9: Häufige nächtliche Wadenkrämpfe
Fall 10: Brennen an den Fußsohlen
Fall 11: Abendlicher Bewegungsdrang der Beine.
Fall 12: Anhaltendes Taubheitsgefühl von Ringfinger und kleinem Finger
Fall 13: Nächtliches Schreien, Schlagen, Treten.
Fall 14: Immer wieder auftretende Rückenschmerzen
Fall 15: Nächtliche Bewusstlosigkeit
Fall 16: Schwindel bei Zurücklegen des Kopfes

Unter der Rubrik "Aktuelles Wissen" haben wir von uns verfasste Übersichtsbeiträge zusammen gefasst, die sich mit häufigeren Beschwerden oder Erkrankungen aus unserem Fachgebiet befassen.

In unserer Praxis (www.neurologie-psychiatrie-germering.de) bieten wir eine eigene Schwindel-Sprechstunde an, zusätzlich sind wir teilnehmendes Kopfschmerz-Zentrum im bundesweiten Netzwerk zur Behandlung von Kopfschmerzen der Schmerzklinik Kiel.
Diese beiden Schwerpunkte liegen uns natürlich besonders am Herzen:

Aktuelles Wissen: Schwindel
Aktuelles Wissen: Kopfschmerz

Große Sorgen bereitet uns derzeit das von Bundesgesundheitsminister Spahn geplante Projekt zur zentralen Speicherung von Krankheitsdaten:
Ihre Krankheitsdaten im Internet - sind Sie sicher (dass Sie das wollen) ?

Aber auch mit den übrigen Artikeln möchten wir Ihnen Wissenswertes verständlich vermitteln:

Aktuelles Wissen: Ischias
Aktuelles Wissen: Tremor = Zittern
Aktuelles Wissen: Schlafstörung
Aktuelles Wissen: Tinnitus = Ohrgeräusch
Aktuelles Wissen: Boxen
Aktuelles Wissen: Schlaganfall
Aktuelles Wissen: Multiple Sklerose
Aktuelles Wissen: Epilepsie
Aktuelles Wissen: Gedächtnisstörung und Demenz
Aktuelles Wissen: Verhaltensstörungen bei Demenz

Hintergrund:
Gehirn und Rückenmark schwimmen frei in einem Flüssigkeitsraum, der sich vom Schädelinneren bis zur Lendenwirbelsäule erstreckt.
Ähnlich den Blutveränderungen bei Krankheiten des Körpers kommt es zu messbaren Veränderungen dieser Flüssigkeit - dem sogenannten "Liquor" - bei vielen Erkrankungen des Zentralnervensystems.
Da das Rückenmark nur bis zum 1. Lendenwirbelkörper reicht, der Liquorraum sich aber noch über die ganze Lendenwirbelsäule fortsetzt, ist im unteren Teil eine Liquorentnahme gefahrlos möglich.

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Hintergrund:
Jeder kennt das sich ändernde Geräusch eines vorbeifahrenden Polizeiwagens mit eingeschaltetem Martinshorn.

Schallwellen, die von einem sich bewegenden Objekt ausgehen, ändern ihre Frequenz je nach Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit des Objekts. Dieser sogenannte "Dopplereffekt" wird genützt, um mit Ultraschallwellen die Fließgeschwindigkeit der Blutkörperchen in den Arterien zu ermitteln.

So lassen sich Gefäßverengungen - sogenannte "Stenosen" - auffinden, die Ursache von Durchblutungsstörungen im Gehirn sein können.

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Hintergrund:
Äußere Reizimpulse, die über die Sehbahn, den Hörnerv oder die Gefühlsnerven das Gehirn erreichen, führen dort zu einer Veränderung der ständigen elektrischen Gehirnaktivität (siehe Abschnitt EEG).
Diese minimalen Veränderungen lassen sich erfassen, wenn die messbare Gehirnaktivität nach wiederholt gleichartigem Reiz elektronisch aufsummiert wird und die durch den Reiz ausgelösten Impulse ("evozieren" = auslösen) sich so vergrößert darstellen.
Höhe (Amplitude) und zeitliche Verzögerung (Latenz) des Auftretens dieser "Potenziale" werden gemessen und geben Hinweise auf Schädigungen der Seh-, Hör- oder Gefühlsnerven und der jeweiligen Bahnen im Zentralnervensystem.

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Hintergrund:
Entlang der Nervenbahnen werden die Impulse vermittelt, die z.B. einen Muskel zur Aktivität veranlassen (motorische Nervenfasern) oder dem Gehirn Wahrnehmungen am Körper melden (sensible Nervenfasern). Motorische und sensible Nervenfasern verlaufen häufig gemeinsam gebündelt in den einzelnen Nerven.

Durch elektrische Reizung der Nerven an geeigneter Stelle und Ableitung der hierdurch künstlich erzeugten Impulse an anderer Stelle lässt sich die Geschwindigkeit der Nervenleitung berechnen. Die Höhe des abgeleiteten Impulses gibt außerdem einen Hinweis auf die Anzahl der beteiligten und funktionsfähigen Nervenfasern.

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Hintergrund:
Bei einer beabsichtigten Bewegung eines Körperteils werden elektrische Impulse entlang der Nervenbahnen bis an die einzelnen Muskelzellen weitergegeben. Bei der Aktivierung der Muskelzellen werden ebenfalls elektrische Entladungen der Muskel-Zellwand ausgelöst, die sich in deren unmittelbarer Umgebung messen lassen. Um diese Entladungen messen zu können, wird eine dünne Ableitnadel in den Muskel eingestochen, an deren Spitze eine punktförmige Ableitelektrode gegen die Stahlhülle isoliert eingelassen ist.

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Dr. Richard Ippisch

1. Die Erhebung der Vorgeschichte

Die Untersuchung beginnt im Sprechzimmer immer damit, dass Sie Ihre Beschwerden beschreiben. Dabei ist natürlich eine möglichst genaue Schilderung der Symptome (was genau verspüren Sie...?) und des zeitlichen Ablaufs ("seit wann..., wie oft...?") für den Untersucher wichtig. Es folgen meist einige gezielte Nachfragen.

Sie gehen danach in das angrenzende Untersuchungszimmer und werden gebeten, sich zu entkleiden, die Unterwäsche können Sie in der Regel anbehalten, die Strümpfe müssen Sie ausziehen. Dies ist für eine komplette neurologische Untersuchung mit Prüfung der Reflexe erforderlich, die bei der Erstvorstellung immer durchgeführt wird, auch wenn Sie Ihre Beschwerden beispielsweise nur am Kopf oder an der Hand haben.

2. Der körperliche Befund

Während der Untersuchung wird zunächst der Kopf untersucht: Augenbewegungen, Gesichts- und Halsmuskulatur, das Gefühl im Gesicht, das Hören etc. werden nacheinander kurz geprüft.
Danach folgen Tests des Gleichgewichtssystems und der Bewegungskoordination sowie der Arm- und Beinkraft im Sitzen, Stehen und Gehen, im Anschluss werden Sie aufgefordert, sich auf eine Liege zu legen.
In entspannter Rückenlage werden jetzt die Reflexe und das Gefühl an Armen und Beinen geprüft. Der einzig unangenehme Teil der gesamten Untersuchung ist hierbei das Kratzen am Außenrand beider Fußsohlen zur Überprüfung des sog. Babinski-Zeichens.
Die gesamte körperlich-neurologische Untersuchung dauert etwa 5 Minuten.

3. Die apparativen Untersuchungen

Hieran schließen sich in der Regel 1 - 3 apparative Untersuchungen an, die sich natürlich an der Art der Beschwerden und der vermuteten Diagnose orientieren.
Beispielsweise wird bei Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Lähmungen an Armen und Beinen meist eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (Neurografie) oder der elektrischen Muskelaktivität (EMG = Elektromyografie) erforderlich sein.
Bei Kopfschmerz oder nach einer aufgetretenen Bewusstlosigkeit wird in der Regel eine Messung der Gerhirnströme (EEG = Elektroencephalografie) vorgenommen.
Bei vermuteten Durchblutungsstörungen des Gehirns kann die Blutströmung der Hals- und Hirngefäße mit Ultraschall gemessen werden (Dopplersonografie).
Bei speziellen Fragestellungen kann auch eine Messung der visuellen / akustischen / somatosensorischen Potenziale oder selten auch eine Entnahme der Rückenmarksflüssigkeit (Liquorpunktion) erforderlich werden.

Für die Gesamtdauer aller apparativen Untersuchungen müssen Sie je nach erforderlichem Umfang zwischen 10 und 30 Minuten rechnen.

4. Das Abschlussgespräch

Meist erlauben die erfolgten Untersuchungen bereits jetzt eine Diagnosestellung und einen Therapievorschlag, die in einem abschließenden Gespräch erörtert werden. Sie haben hier Gelegenheit zu nachträglichen Anmerkungen oder gezielten Fragen.
In einigen Fällen werden noch weitere Untersuchungen entweder in der Praxis oder in einem Röntgeninstitut erforderlich sein. Nach Vereinbarung eventueller auswärtiger Termine erhalten Sie dann einen Wiedervorstellungstermin in unserer Praxis.

5. Der schriftliche Arztbericht

Nach Abschluss der Diagnostik erhält Ihr Hausarzt bzw. der überweisende Arzt grundsätzlich einen ausführlichen schriftlichen Bericht. Da diese Berichte nach Diktat geschrieben werden, ist mit einer Verzögerung von 1-3 Tagen bis zum Vorliegen beim Hausarzt zu rechnen.